Pfingstzeltlager
Pfingstzeltlager
Jedes Jahr vor Pfingsten treffen sich um die 20-30 Mitarbeiter aus der Kinder- und Jugendarbeit um das traditionelle Pfingstzeltlager für etwa 80 Kinder aus Keltern und Umgebung vorzubereiten. Auch dieses Jahr starteten wir am Freitag vor Pfingsten an der Kelter in Ellmendingen, um mit den Kindern gemeinsam zum CVJM-Plätzle zu laufen.
PZL 2011 Fotoalbum - Hier gibt's Bilder
Unterbringung und Essen
Wie jedes Jahr wurden die Zelte gemeinsam mit Kindern aufgebaut, während die andere Hälfte in den Wald ging, um Holz zu holen. Danach konnten die Zelte bezogen und die lästigen Mitbewohner der Natur begrüßt werden. Ein erstklassiges Küchenteam versorgte uns mit reichlich Essen. Ob Maultaschen oder die traditionellen Tortellini, es war immer ein Genuss.
Thema: Paulus
Dieses Jahr stand das Pfingstzeltlager unter dem Thema Paulus. Paulus war ein Christenverfolger, der dadurch, dass Gott sich ihm zeigte, sein Verhalten radikal änderte und zu einem der bedeutendsten Prediger im Neuen Testament wurde. Sowie die Spiele als auch die Bibelarbeiten wurden dazu passen gestaltet. Bevor die Kinder in eingeteilte Gruppen gingen, wurde die Bibelstelle durch ein Anspiel veranschaulicht. Dadurch konnten sie sich die Situation damals besser vorstellen und es bot eine Grundlage zu guten Gesprächen in den einzelnen Gruppen.
Der Tag begann mit einem kurzen Impuls vor dem Frühstück, der zum Nachdenken anregte. Zusätzlich gab es abends am Lagerfeuer eine Andacht zu Paulus.
Abenteuer, Fun & Action
Neben vielen unterschiedlichen Spielangeboten, wie Volleyball oder Fußball, wurde ein bunt gemischtes Programm angeboten. Das diesjährige Geländespiel erforderte viel Kreativität und Zusammenarbeit, wobei sich jedes der Kinder einbringen konnte. Dabei schlüpften sie in die Rolle von Paulus, indem sie sich von Station zu Station auf eine Reise begaben, die seine Gefahren widerspiegelten. Eine weitere Herausforderung stellte die sonntägliche Lagerolympiade dar. Nach vielen anstrengenden und spaßigen Disziplinen, wie „Rasen mähen“ mit einer Schere und Flaschenheben, wurden die Siegergruppen mit besonderen Medaillen belohnt. Für Spaß sorgte ein kleiner anspruchsvoller Parcours mit Hindernissen, den die Kinder mit verbundenen Augen bewältigen mussten. Ob sportlich oder kreativ, bei den Workshops war für jeden was dabei. Es gab ein vielfältiges Angebot, wobei die Kinder frei entscheiden durften, wo sie teilnehmen möchten. Auch nach Einbruch der Dunkelheit war der Tag noch nicht zu Ende. Am ersten Abend wurde es im Rahmen einer Nachtwanderung spannend. Für die Älteren unter den Kindern wurde es Samstagnacht abenteuerlich. Bei einem Nachtgeländespiel im Wald retteten sie Superman das Leben, in dem sie vollen Einsatz zeigen mussten.
Stiller Abend
In Form eines Gebetsweges wurde der Sonntagabend im Kontrast zu sonstiger Action eher Ruhiger gestaltet. Ein Lichterweg führte an verschiedenen Stationen vorbei. Dabei sollte ihnen eine Freundschaft zu Gott näher gebracht werden, indem sie mit Mitarbeitern über Fragen reden und zusammen beten konnten. Zusätzlich konnte man an den Stationen unter anderem über seine Sorgen oder auch seine Schuld nachdenken. Des Weiteren gab es andere Angebote, wie Singen am Lagerfeuer oder Zuhören einer Geschichte, da der Gebetsweg freiwillig war. Zusammenfassend kann man sagen, dass es wieder mal ein gelungenes, spaßiges und actionreiches Pfingstzeltlager mit einer super Gemeinschaft war. Dies war nur durch den vollen Einsatz und der starken Nerven der vielen Mitarbeiter möglich. Wir haben Gottes Segen und Gegenwart deutlich gespürt, wie es auch das Wetter gezeigt hat. An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön für alle Gebete!


